Über mich
Pyrographie-Künstlerin aus Süddeutschland. Ich brenne Geschichten in Holz — von feurigen Phönixen bis zu schweigenden Uhrwerken.
Meine Geschichte
Mit zwölf habe ich meinen ersten Brennkolben in der Hand gehalten — geliehen vom Großvater, eigentlich gedacht für Modellbau. Aus „nur kurz probieren“ wurden viele Stunden. Aus den Stunden ein Handwerk.
Heute arbeite ich in einer kleinen Werkstatt am Waldrand. Birke, Eiche, manchmal Linde. Skizze auf Pauspapier, dann Kontur, dann Schicht für Schicht Schatten. Nichts wird gemalt, alles gebrannt.
Mich faszinieren Übergänge: das Moment, in dem Glut zu Asche wird, ein Tier zum Mythos, eine Linie zur Geschichte. Genau darum geht es in jedem Stück.
Prozess
Vier Phasen, viele Stunden — jedes Stück durchläuft sie in dieser Reihenfolge.
Konzept, Komposition, Lichtführung. Vorzeichnung in mehreren Iterationen.
Birke, Eiche, Linde — Maserung muss zum Motiv passen. Geschliffen, geölt, bereit.
Konturen zuerst, dann Schicht für Schicht Tiefe. 15–80 Stunden je nach Größe.
Akzent-Lasur, Versiegelung mit Naturöl, Signatur. Versand-bereit verpackt.
Material
Birke für Feinheit, Eiche für Tiefe, Linde für weiche Übergänge. Jedes Stück Holz wird vor Bearbeitung mindestens 12 Monate gelagert.
Werkzeug
14 Spitzen, von Haarlinie bis Schraffur. Temperaturen zwischen 380 °C und 750 °C — jede Holzart braucht ihre eigene Hitze.
Bisher
Auftragsarbeiten, Studio-Besuche und Presseanfragen sind herzlich willkommen.